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Ambivalenzen der Medea-Figur in Grillparzers "Das goldene Vließ"
Johanna Kurz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Annegret Pelz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.9531
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29241.69777.386254-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Ambivalenzen in Grillparzers Trilogie „Das goldene Vließ“ auseinander und analysiert diese anhand dreier Gesichtspunkte: Der erste Schwerpunkt untersucht das Verhältnis der Protagonisten und Medea zum goldenen Vließ, wobei die männliche Begierde nach dem Widderfell präzisiert und differenziert und Medeas zwiespältigem Verlangen gegenübergestellt wurde. Der zweite Fokus liegt auf dem vermeintlichen Unterschied zwischen den barbarischen Kolchern und zivilisierten Hellenen. In diesem Rahmen wurden der Verlust der Identität unter verschiedenen Aspekten, die Superiorität der Kolonisierenden als auch die Suppression subalterner Subjekte herausgearbeitet. Die Geschlechterverhältnisse in Grillparzers Werk setzen den abschließenden Akzent. In diesem Kontext wurde die Souveränität der Figuren, die der Text suggeriert, als Repression entlarvt, der Affekt in Medeas Mordhandlungen widerlegt und die Motive ihrer Rache beleuchtet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Grillparzer Medea Das goldene Vließ Dualismus Ambivalenzen Geschlechterverhältnisse Motive
Autor*innen
Johanna Kurz
Haupttitel (Deutsch)
Ambivalenzen der Medea-Figur in Grillparzers "Das goldene Vließ"
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
130 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Annegret Pelz
Klassifikationen
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.10 Deutsche Literatur ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.10 Deutsche Literatur
AC Nummer
AC08122737
Utheses ID
8595
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
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