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Die Wallfahrtskirche von Mariazell
bautypologische Studien zur österreichischen und ungarischen Architektur im 14. Jahrhundert
Gabriele Dorner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Mario Schwarz
DOI
10.25365/thesis.9700
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29933.73257.319561-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Trotz der überregionalen Bedeutung des Wallfahrtsortes Mariazell ist die mittelalterliche Baugeschichte der Kirche verhältnismäßig wenig erforscht. Lediglich der Westturm und das Westportal, die in die barocke Fassade integriert worden sind, sowie freigelegtes Mauerwerk im Kircheninnenraum vermitteln eine Vorstellung des imposanten Kirchenbaus aus dem 14. Jahrhundert.
Die wenigen zeitgenössischen Quellen überliefern neben mehreren Baudaten großzügige Stiftungen König Ludwig I. von Ungarn (reg. 1342-1382) an die Wallfahrtskirche. Dieser Stiftungshinweis veranlasste die Bauforschung immer wieder, den ungarischen König mit den Bautätigkeiten während des 14. Jahrhundert in Verbindung zu bringen; mehrfach wurde ihm auch die Funktion des Stifters eingeräumt. Hinsichtlich der Genese der Wallfahrtskirche ist nicht nur der Stiftungshinweis des ungarischen Königs aufschlussreich. Die höfische Sakralarchitektur Ungarns zeigt insbesondere im Bereich des Hallenkirchenbaus, der etwa zeitgleich mit der Regentschaft König Ludwigs einsetzte, viele Parallelen zu einer Gruppe österreichischer Hallenkirchen, die um 1350 entstanden sind.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mariazell Wallfahrtskirche mittelalterliche Baugeschichte Bautypologie Ungarn Stifter König Ludwig I. von Ungarn
Autor*innen
Gabriele Dorner
Haupttitel (Deutsch)
Die Wallfahrtskirche von Mariazell
Hauptuntertitel (Deutsch)
bautypologische Studien zur österreichischen und ungarischen Architektur im 14. Jahrhundert
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
119 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mario Schwarz
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.89 Kunstgeschichte: Sonstiges
AC Nummer
AC08126695
Utheses ID
8750
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
