Detailansicht

Die Rolle der Universitäten in der nationalen Forschungspolitik Österreichs
(mit einem Vergleich der Schweiz)
Gabriele Permoser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Günther Burkert-Dottolo
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.9767
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30410.99778.588164-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit behandelt die Rolle der Universitäten in der nationalen Forschungspolitik Österreichs. Durch die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen (Universitätsgesetz 2002, Forschungsförderungs-Strukturreformgesetz 2004) haben sich Änderungen im Bezug auf die universitäre Forschung und die Forschungsförderung entwickelt. Die Analyse der veröffentlichen Daten aus Leistungsberichten, Wissensbilanzen, Jahresberichten sowie Forschungs- und Technologieberichten zeigt, dass in Österreich vor allem zwei wesentliche Forschungsförderungsinstitutionen eine große Rolle spielen für die Universitäten. Dies ist einerseits der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), welcher der größte Fördergeber im universitären Forschungsbereich ist. Desweiteren wird auch zunehmend die Rolle der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) aufgrund deren Förderung von Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft, für die universitäre Forschung, relevanter. Die momentane Verteilung der öffentlichen Forschungsmittel zeigt eine klare Tendenz zur angewandten Forschung. Da die Universitäten jedoch weiterhin als Stätten der Forschung gesehen werden wird für sie die Kooperation mit der Wirtschaft immer wichtiger. Gerade Universitäten mit mehr angewandten Fächern (wie etwa bei den Technischen Universitäten) zeigen eine stärke Ausprägung der Drittmittel aus dem Unternehmensbereich als andere Universitäten. Um die universitäre Forschung zu stärken ist ein klares Bekenntnis zu selbiger seitens der politischen Akteure notwendig und die forschungs- und hochschulpolitischen Rahmenbedingungen müssen dementsprechend angepasst werden. Als Beispiel für ein klares Bekenntnis zur universitären Forschung und einer trotzdem stark und erfolgreich ausgeprägten Industrie und Wirtschaft wird die Schweiz betrachtet. Die dort herrschende Mentalität, vorwiegend die wissenschaftliche Forschung zu fördern trägt zur internationalen Reputation der Schweizerischen Universitäten bei.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Universität Forschung Universitätspolitik Hochschulpolitik Hochschule Forschungspolitik Österreich Schweiz
Autor*innen
Gabriele Permoser
Haupttitel (Deutsch)
Die Rolle der Universitäten in der nationalen Forschungspolitik Österreichs
Hauptuntertitel (Deutsch)
(mit einem Vergleich der Schweiz)
Paralleltitel (Englisch)
Universities in the Austrian national Research Policy (with a view to Switzerland)
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
93 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Günther Burkert-Dottolo
Klassifikation
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08148946
Utheses ID
8812
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1