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In der Schule ein Opfer, im Hort ein Opfer?
Stabilität von aggressivem Verhalten und Viktimisierung in Schule und Hort
Katharina Pergler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Dagmar Strohmeier
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.9776
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29699.99027.606464-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit behandelt die Frage der Stabilität bzw. Kontextab-hängigkeit von Bullying in den Settings Schule und Nachmittagsbetreuung, sowie Geschlechtsunterschiede und Unterschiede zwischen Schüler/innen mit unter-schiedlicher Muttersprache in der Stabilität der Täter- und Opferrolle. Es wurden insgesamt 141 Schüler/innen im Alter von 10-16 Jahren mittels Fragebogen zu ihren Erfahrungen mit Bullying zweimal schriftlich befragt. Einerseits wurde erhoben, ob sie Opfer, andererseits ob sie Täter von Bullying sind. Die Erhebungen erfolgten einerseits für die Schule, andererseits für die Nachmit-tagsbetreuung. Die Analyse der Gruppen Unbeteiligte, Täter, Opfer und Täter-Opfer basierte auf Clusteranalysen. Die Verteilungen der Typen waren in Schule und Hort unter-schiedlich. Es konnten in Bezug auf die Anteile der Typen kein Geschlechts-unterschied und kein Unterschied in Bezug auf die Muttersprache nachgewiesen werden. Die Stabilität der Rollen über die Settings wurde einerseits mit Kontingenztabellen, andererseits mit Korrelationen analysiert. Die Rolle der Unbeteiligten stellte sich als stabil über die Settings dar, die anderen Rollen waren jedoch instabil, also vom Setting abhängig. Es konnte in der Stabilität der Rollen in Schule und Hort kein Geschlechtsunterschied und kein Unterschied in Bezug auf die Muttersprache nachgewiesen werden. Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist der Nachweis einer Kontextabhängigkeit in der Stabilität der Rollen Täter, Opfer und Täter-Opfer. Die Rolle eines Schülers/einer Schülerin bei Bullying ist somit von Kontextvariablen, wie beispielsweise den Normen der Gruppe, abhängig.
Abstract
(Englisch)
The present study examines the stability and dependance on context of bullying in school and after school care centre. Additionally differences between boys and girls and between pupils with first language german and another mother tongue were reviewed. 141 students at the age of 10 to 16 had to answer a questionary about their active and passive experience with bullying. The analyse of four groups (uninvolved, victim, bully and bully-victim) was based on clusteranalysis. The distribution of the four types was different in school and in nursery. According to the present study there are no sex-differences and no difference between pupils with first language german and another mother tongue either. The role-stability between the two settings was calculated with contingency-tables and correlations. The “Uninvolved” were stable, the other three groups were non-constant in their behavior. Neither differences in role-stability between boys and girls nor between pupils with first language german and another mother tongue were reviewed. The major result of the study is the evidence of setting-dependence in role-stability of bullying. Factors like group-norms are of importance.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
bullying stability school
Schlagwörter
(Deutsch)
Bullying Setting Stabilität
Autor*innen
Katharina Pergler
Haupttitel (Deutsch)
In der Schule ein Opfer, im Hort ein Opfer?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Stabilität von aggressivem Verhalten und Viktimisierung in Schule und Hort
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dagmar Strohmeier
Klassifikation
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08129374
Utheses ID
8821
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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