Detailansicht

Stressverarbeitung, soziale Netzwerke und Internetgebrauch
(Onlinecoping)
Lena Tellinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Birgit Stetina
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.9851
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30478.52137.638169-5
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zielsetzung: In aktuellen Studien wird bereits mehrfach von einem Zusammenspiel von Stressbewältigung und sozialer Integration sowie der Internetnutzung gesprochen. Ziel der vorliegenden Studie war es, neben den Copingstilen und der Art und Intensität der Internetnutzung auch das soziale Umfeld genauer zu betrachten und eine Brücke zwischen diesen Bereichen zu schlagen. Auch das Konstrukt der Internetsucht sollte dabei näher untersucht werden. Methode: Mittels eines deutschsprachigen Online-Fragebogens wurden in einer weltweit erreichbare Onlinestudie neben des Internetverhaltens auch die Formen der Stressbewältigung und die soziale Unterstützung erhoben. Zum Einsatz kamen dabei die Internetsucht-Skala-20 (Hahn & Jerusalem, 2001b), ein speziell erstellter Fragebogen zum Coping und ein Fragebogen zum sozialen Umfeld und der sozialen Unterstützung (Piffl, 2010). Ergebnisse: Bei der Nutzungsintensität des Internets konnten keine signifikanten Unterschiede gefunden werden. Eine Klassifizierung der Studienteilnehmer nach der Internetsuchtskala ergab, dass alle Personen in die Gruppe der unauffälligen Internetnutzer fielen. Soziale Kontakte waren wurden hauptsächlich persönlich oder per E-Mail gepflegt. Bezüglich der Zufriedenheit mit der Kontakthäufigkeit wiesen ältere Personen einen höheren Wert auf als jüngere. Aufgaben- und vermeidungsorientiertes Coping gingen mit besserer wahrgenommener Unterstützung einher. Konklusion: Die Ergebnisse zeigen, dass es geschlechts- und altersspezifische Unterschiede in den einzelnen erhobenen Bereichen gibt. Die Ursache-Wirkungsrelation muss aber in weiteren Studien geklärt werden.
Abstract
(Englisch)
Objectives: In topical studies there is already a point on the interaction of coping with stressful situations and social integration as well as the internet use. The aim of the study was to look at the social integration beside the coping styles and the kind and intensity of the internet use more exactly and to find a connection between these areas. Besides, the construct of the Internet Addiction should be examined closer. Methods: A cross-cultural online study was used to gain information about coping styles, social support and internet use. The instruments used were the Internet Addiction Scale - 20 (Hahn & Jerusalem, 2001b), a self-developed questionnaire about coping styles and a questionnaire about social integration and social support (Piffl, 2010). Results: No significant differences could be found in the intensity of internet use. A classification of the study participants after the Internet Addiction Scale proved that all people fell in the group of unobtrusive Internet users. Social contacts were maintained primarily personally or by e-mail. With regard to the satisfaction with the contact frequency older people scored higher than the younger ones. Task-oriented and avoidance-oriented coping went along with better perceived support. Conclusions: The results show that there are differences in age and gender between the single groups. However, the cause and effect relationship must be clarified in further studies.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Coping Stress Internet Addiction Social Networks Social Integration Online Survey
Schlagwörter
(Deutsch)
Coping Stressbewältigung Internetsucht soziale Netzwerke soziale Integration Onlinestudie
Autor*innen
Lena Tellinger
Haupttitel (Deutsch)
Stressverarbeitung, soziale Netzwerke und Internetgebrauch
Hauptuntertitel (Deutsch)
(Onlinecoping)
Paralleltitel (Englisch)
Coping, social networks and internet use
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
104 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birgit Stetina
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC08129616
Utheses ID
8889
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1