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Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem nördlichen Waldviertel und Südböhmen
Chancen für die Grenzstadt Gmünd
Christoph Cizek
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Martin Heintel
DOI
10.25365/thesis.9922
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30181.13065.745765-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Fall des „Eisernen Vorhangs“ im Jahre 1989 hat dazu geführt, dass es nach über 30 Jahren des Kalten Kriegs wieder zu einer Annäherung zwischen den beiden, in ihren Ländern peripheren Grenzregionen Waldviertel und Südböhmen gekommen ist. Der Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union im Jahre 2004 und der Beitritt zum Schengenraum 2007 haben enorm dazu beigetragen, dass die jahrelang unüberwindbare Grenze mittlerweile nur noch zu einer gedanklichen geworden ist. Eines der Hauptziele der Europäischen Union besteht darin, im Rahmen der neuen Strukturförderperiode 2007 – 2013 durch gezielte Verteilung der Fördergelder grenzüberschreitende Kooperationen zu fördern und das wirtschaftliche Ungleichgewicht innerhalb der Europäischen Union zu verringern.
Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit soll vor allem geklärt werden, ob und wie sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem nördlichen Waldviertel und Südböhmen im Bereich Wirtschaft seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ 1989 auf die Grenzstadt Gmünd ausgewirkt hat. Der in der heutigen Regionalpolitik der Europäischen Union übliche Regional governance-Ansatz sieht vor, dass regionale Akteure verstärkt in den Planungsprozess miteinbezogen werden und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen. Aus diesem Grund beinhaltet die Diplomarbeit eine vom Autor persönlich durchgeführte empirische Untersuchung, in der die Einstellung und Bereitschaft der Bevölkerung zu einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit untersucht wird.
Die vorliegende Arbeit soll weiters einen Beitrag dazu leisten, den Status - quo der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der österreichisch – tschechischen Grenzregion darzustellen und darauf aufbauend die Chancen und Risken für zukünftige Projekte aufzuzeigen.
Abstract
(Englisch)
After 30 years of Cold War in Europe the fall of the Iron Curtain in 1989 has led to a rapprochement of two peripheral border regions in Austria and the Czech Republic, namely the Waldviertel and South Bohemia. The accession of the Czech Repulic to the European Union in 2004 and its membership in the Schengen area since 2007 have greatly contributed to overcoming the believed insurmountable border which has become a mental border. One of the main goals of the European Union is to support cross-border cooperation by distributing the incentives in a targeted manner within the framework of the new funding period 2007 – 2013 and to reduce the economic inequality within the European Union.
The present diploma thesis aims at clarifying if and how the economic cross-border cooperation between the Waldviertel and South Bohemia has had an impact on the border town Gmünd since the fall of the Iron Curtain in 1989. The current approach of the European Regional Policy is called Regional governance approach and provides that the regional players are increasingly integrated in the planning process on the one hand, and have increased responsibilities on the other hand. For that reason the present diploma thesis includes an empirical study analysing the attitude and willingness of a cross-border cooperation among the local population.
The present thesis highlights the status quo of the actual cross – border cooperation in the border region of Austria and the Czech Republic and, based on this information, assesses the risks and chances for future projects.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Waldviertel Gmünd border region cross-border cooperation
Schlagwörter
(Deutsch)
Waldviertel Gmünd Grenzregion Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Autor*innen
Christoph Cizek
Haupttitel (Deutsch)
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem nördlichen Waldviertel und Südböhmen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Chancen für die Grenzstadt Gmünd
Paralleltitel (Englisch)
Cross - border cooperation between the Waldviertel and South Bohemia - Chances for the border city Gmünd
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
178 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Heintel
Klassifikation
74 Geographie > 74.71 Regionalplanung
AC Nummer
AC08138772
Utheses ID
8951
Studienkennzahl
UA | 453 | | |
