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Der Muttersprachliche Unterricht in der Sekundarstufe
eine Analyse mit Schwerpunkt auf Bosnisch/Kroatisch/Serbisch
Evelyn Woplatek
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Gero Fischer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.9943
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29322.35793.262353-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausgehend von einer Statistik des Unterrichtsministeriums die besagt, dass ein großer Anteil des Muttersprachlichen Unterrichts in der Primarschule stattfindet, wurden die Forschungsfragen formuliert: Warum ist die erstsprachliche Förderung auch im Sekundarschulalter notwendig? Warum sind die Angebote für den Gegenstand in der Sekundarschule gering? Welche Möglichkeiten gibt es, um die Situation zu verbessern? Aus Sicht der Spracherwerbsforschung ergab die Analyse, dass die Muttersprache eine wichtige Voraussetzung für das Zweitsprachenlernen darstellt, positive Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten und das affektive Selbstbild der Migrantenkinder hat. Zuletzt wurden die positiven Auswirkungen gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit als eindeutiges Argument für den Muttersprachlichen Unterricht beschrieben. Es folgt eine Bestandsaufnahme des Muttersprachlichen Unterrichts im Sekundarschulbereich. Anhand von Gesetzen, Lehrplänen, Unterrichtsmaterialien und Statistiken wurden die historische Entwicklung und die derzeitige Situation des Gegenstandes untersucht. Die Analyse zeigte, dass die Randständigkeit des Gegenstandes in der Sekundarstufe historisch gewachsen ist. Hauptproblematiken in der Organisation: Umsetzung als Freifach oder Unverbindliche Übung sowie Mindestteilnahmezahlen. In den Interviews wurde das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis ersichtlich: Alle InterviewpartnerInnen berichteten von positiven Erfahrungen durch den Unterricht, trotzdem ist die Umsetzung dieser theoretischen Ansichten in der Praxis nicht ausreichend. Die Hauptproblematik besteht in der fehlenden Wertschätzung gegenüber Migranten- und Minderheitensprachen. Diese systematische Ablehnung führt dazu, dass die Wichtigkeit des Gegenstandes von politisch-organisatorischer Seite nicht anerkannt wird. Daraus folgen weitere Probleme: Ressourcenmangel und organisatorische Randständigkeit. Es ergaben sich folgende Forderungen: vollwertige Anerkennung der Migrantensprachen, Erhöhung der Ressourcen im Sekundarschulbereich, Muttersprachlicher Unterricht als verpflichtender Gegenstand / Wahlpflichtfach im Regelunterricht.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Muttersprachlicher Unterricht Sekundarstufe Bosnisch/Kroatisch/Serbisch Muttersprache
Autor*innen
Evelyn Woplatek
Haupttitel (Deutsch)
Der Muttersprachliche Unterricht in der Sekundarstufe
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse mit Schwerpunkt auf Bosnisch/Kroatisch/Serbisch
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
125 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gero Fischer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik ,
80 Pädagogik > 80.57 Interkulturelle Erziehung
AC Nummer
AC08167611
Utheses ID
8970
Studienkennzahl
UA | 190 | 362 | 365 |
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