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Ausländische Direktinvestitionen in Serbien
eine Untersuchung zur politischen Ökonomie 2000 - 2008
Kathrin Jurkat
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Rudolf Weißenbacher
DOI
10.25365/thesis.9949
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29172.83339.231063-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ausländische Direktinvestitionen werden zumeist als Hoffnungsträgerinnen einer schnellen wirtschaftlichen Entwicklung angepriesen. In den mittel- und osteuropäischen Ländern galten sie nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus als wesentliches Element hinsichtlich eines Konvergenzprozess an die Europäische Union. Nur wenige kritische Stimmen hinterfragten die positiven Entwicklungsprognosen.
Die vorliegende Diplomarbeit mit dem Titel „Ausländische Direktinvestitionen in Serbien - Eine Untersuchung zur politischen Ökonomie 2000-2008.“ befasst sich mit den Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen auf die ökonomische Entwicklung in Serbien. Hier werden zunächst theoretische Grundlagen erläutert sowie unterschiedliche Teilaspekte einer wirtschaftlichen Entwicklung ausgehend von ausländischen Direktinvestitionen aufgegriffen. Darauf aufbauend wird sich dem Praxisfeld Serbien genähert und ausländische Direktinvestitionen in den historischen Kontext Serbiens und Jugoslawiens eingebettet. Nach der Beschreibung der Entwicklung ADI im Zeitraum 2000 bis 2008 findet abschließend eine Verknüpfung der theoretischen Ebene und des Praxisfelds statt. Unterschiedliche Teilaspekte, wie die Beschäftigung, das Wirtschaftswachstum, die Leistungsbilanz und eine sektorale Entwicklung werden nun in den spezifischen serbischen Kontext gestellt und herausgearbeitet, welche Auswirkungen ausländische Direktinvestitionen auf diese haben. Auf einer lokalen Ebene wird zudem das Fallbeispiel einer Stadt in der Vojvodina, Zrenjanin, beschrieben und analysiert.
Allgemein konnte festgestellt werden, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Serbien durch ausländische Direktinvestitionen nicht ausschließlich positiv zu beurteilen ist. So ging beispielsweise die Erwerbstätigkeit in den Wirtschaftszweigen zurück, in die die meisten ausländischen Direktinvestitionen gingen. Obwohl eine negative Beeinflussung der Leistungsbilanz durch die Rückflüsse der Gewinnen derzeit noch nicht beobachtbar ist, lassen sich allerdings durch den Vergleich mit den mittel- und osteuropäischen Ländern negative Ergebnisse erwarten. Die Auswirkungen des Flusses ausländischer Direktinvestitionen auf die wirtschaftliche Entwicklung sind demnach nicht nur positiv zu bewerten, sondern es konnten Schwachstellen aufgedeckt werden.
Abstract
(Englisch)
Foreign Direct Investment (FDI) are mostly seen as a means for a quick economic development. After the breakdown of the Socialist world, in Middle and Eastern-European countries FDI were applied as the main element of convergence to the European Union. There was little critique questioning the positive prospects of a quick development.
The thesis „Foreign Direct Investment in Serbia - A research in political economy 2000-2008“ analyzes the impact of FDI on the economic development in Serbia. Following a description of the theoretical background, which a discourse dominated by the New Orthodoxy paradigm, and an inquiry into different aspects of economic development generated by foreign direct investment, Serbia is presented as the field of investigation.
After a retrospective of former FDI implementation in Yugoslavia, a closer look is provided on how FDI was applied from 2000 to 2008. The last chapter combines the theory and the researched field. Different aspects such as the employment rate, economic growth, the current account balance and the sectoral economic development are analyzed in the Serbian context. Furthermore, the example of a city in the region of the Vojvodina, Zrenjanin, is analyzed to focus on the impact of FDI on a local scale.
In general this thesis questions the positive prospects of foreign direct investment on economic development in Serbia. An example for a potentially negative impact of FDI is the decreasing employment rate between 2000 and 2008 in those economic sectors which were mostly favored by foreign investors. Although the negative impacts on current account balance is presently not evident, a comparison with Middle- and Eastern European countries shows that negative effects are to be expected. Therefore the influence of foreign direct investment on the economic development in Serbia should not generally be seen as positive.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Foreign Direct Investment Serbia
Schlagwörter
(Deutsch)
Ausländische Direktinvestitionen Serbien
Autor*innen
Kathrin Jurkat
Haupttitel (Deutsch)
Ausländische Direktinvestitionen in Serbien
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung zur politischen Ökonomie 2000 - 2008
Paralleltitel (Englisch)
Foreign Direct Investment in Serbia
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
X, 155 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rudolf Weißenbacher
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.46 Entwicklungsökonomie ,
89 Politologie > 89.74 Internationale Zusammenarbeit: Sonstiges
AC Nummer
AC08124122
Utheses ID
8976
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
