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Klassische Prädiktoren des Lesens und Rechtschreibens versus Leselernsimulation - wie hängen sie zusammen?
Daniela Niederwimmer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Alfred Schabmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.10026
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29872.89129.361766-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit der vorliegenden Arbeit wurden die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen „klassischen Prädiktoren“ des Lesens und Rechtschreibens und einem neu entwickelten Verfahren, dem „Leselernsimulationsverfahren“ erhoben. Das „Leselernsimulationsverfahren“ misst die Fähigkeit neue Buchstaben zu lernen und zusammenzulauten. 88 Kinder wurden bezüglich Buchstabenkenntnisse, phonologischer Bewusstheit und Benennungsgeschwindigkeit („klassische Prädiktoren“) sowie einer weiteren Vorläuferfertigkeit des Lesens und Rechtschreibens, die durch das „Leselernsimulationsverfahren“ erhoben wurde, getestet. Für die beiden Verfahren wurden Faktorenanalysen berechnet, die jeweils zwei Faktoren extrahierten. Die beiden Faktoren des „Leselernsimulati-onsverfahrens“ konnten mehr Varianz als die „klassischen Prädiktoren“ erklären. Die höchsten Korrelationen wurden für die beiden Faktoren des „Leselernsimulationsverfahren“ und Buchstabenkenntnisse gefunden. Kreuztabellen zeigten gute Übereinstimmungen der Urteile für Buchstabenkenntnisse und die Prüfphase 5 des „Leselernsimulationsverfahren, sowie für die phonologische Bewusstheit und die Prüfphase 5. Weitere Ergebnisse zeigten, dass phonologische Bewusstheit und Benennungsgeschwindigkeit, wie es in der „Double-Deficit-Hypothese“ postuliert wird, voneinander unabhängig sind. Buchstabenkenntnisse und phonologische Bewusstheit wiederum hängen miteinander zusammen.
Abstract
(Englisch)
This study examined the relationship and differences between “classic predictors” of reading and writing and a newly developed predictor called “Leselernsimulationsverfahren”. The ability of learning new letters and of grapheme-phoneme mapping was measured with the “Leselernsimulationsverfahren”. 88 children were tested on letter knowledge, phonological awareness and naming speed (“classic predictors”) and on a different predictor of reading and writing measured by using the “Leselernsimulationsverfahren”. A factor analysis was carried out on both measurements and extracted in each case two factors. Both factors of the “Leselernsimulationsverfahren” explained more variance than “classic predictors”. Highest correlations were found for the two factors of the “Leselernsimulationsverfahren” and letter knowledge. Cross tables show good rater agreements for letter knowledge and the fifth scale of the “Leselernsimulationsverfahren” and for phonological awareness and the fifth scale. More results showed that phonological awareness and naming speed are independent predictors, as postulated in the “double-deficit-hypothesis”. Letter knowledge and phonological awareness on the other hand show a correlation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
dyslexia predictors
Schlagwörter
(Deutsch)
Lese- und Rechtschreibschwäche Prädiktoren Leselernsimulation
Autor*innen
Daniela Niederwimmer
Haupttitel (Deutsch)
Klassische Prädiktoren des Lesens und Rechtschreibens versus Leselernsimulation - wie hängen sie zusammen?
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
106 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alfred Schabmann
Klassifikation
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC08139103
Utheses ID
9049
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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