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Wahlkampf als Schaukampf
Matthias Kafka
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Hilde Haider
DOI
10.25365/thesis.10046
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29890.47160.317469-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit Wahlkampf als Schaukampf beschäftigt sich mit der Frage, in-wieweit sich politische Wahlkämpfe zu Schaukämpfen entwickelten, und in wie fern sich die Bedeutung von Inszenierung durch die Entwicklungen der Medien-landschaft verändert hat.
Setzt sich das erste Kapitel mit Grundlagen und Definitionen für den weiteren Verlauf auseinander, stehen in weiterer Folge Wahlkämpfe und politische Persön¬lichkeiten der Vereinigten Staaten von Amerika im Fokus. Ebenso wird anhand der Mediengeschichte Amerikas erläutert, inwiefern sich die politische Berichterstat¬tung wandelte und die Personalisierung von Politikern entstand. So werden so¬wohl die Veränderungen durch die Medien Telegraf, Fotografie, Radio und Fern¬sehen, aber auch durch das Internet, welches eine neue Partizipationskultur för¬derte, aufgezeigt. Mit der Entwicklung der Personalisierung einher ging eine Be¬deutungserhöhung des Einsatzes der Familie des jeweiligen politischen Akteurs.
Zu den politischen Persönlichkeiten, welche analysiert werden, zählen John F: Kennedy, welcher als Wegweiser im Umgang mit der Mediengesellschaft und den Einsatz seiner Familie galt, Ronald Reagan, welcher seine komplette Präsident¬schaft als Inszenierung anlegte und Arnold Schwarzenegger, welcher seine lang¬jährige Karriere als Filmstar als Grundlage seines Wahlkampfes nahm.
Anhand des amerikanische Präsidentschaftswahlkampf 2008 zwischen Barack Obama und John McCain werden alle bisher aufgestellten Thesen praktisch un-tersucht und die Inszenierungsstrategien der Kandidaten, sowie deren Verände-rung im Verlauf der Kampagnen, analysiert.
In Österreich zeigt sich eine Entwicklung hin zur Übernahme von amerikani-schen Inszenierungselementen. Anhand der Persönlichkeiten Bruno Kreisky, welcher als erster österreichischer Politiker bewusst auf den Einsatz der Medien setzte, Thomas Klestil, welcher die Grenzen zwischen dem privaten und öffent-lichen Raum von Politikern durch den gezielten Einsatz seiner Familie im Wahl-kampf auflöste, und Heinz Fischer, welcher seiner Wiederkandidatur per Internetinsze¬nierung bekanntgab, wird diese Entwicklung aufgezeigt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wahlkampf Schaukampf Politische Inszenierung Mediengeschichte Theatralität Inszenierung Personalisierung Barack Obama Hillary Clinton
Autor*innen
Matthias Kafka
Haupttitel (Deutsch)
Wahlkampf als Schaukampf
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
164 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hilde Haider
Klassifikationen
24 Theater > 24.10 Schauspielkunst ,
24 Theater > 24.29 Theater: Sonstiges
AC Nummer
AC08226002
Utheses ID
9069
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
