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Kinogeschichte des Burgenlandes von 1921 bis 1955
Julia Pinter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Michael Gissenwehrer
DOI
10.25365/thesis.10050
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30325.47332.122869-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit versteht sich als die erste wissenschaftliche Arbeit über die Kinogeschichte des Burgenlandes. Sie veranschaulicht, wie stark das burgenländische Kinowesen mit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes verknüpft ist. Die Arbeit behandelt die wichtigsten historischen Umbrüche des Burgenlandes seit seiner Gründung im Jahr 1921 bis 1955 mit einem Rückblick auf die Zeit während der Habsburgermonarchie.
Das erste Kapitel zeigt die Methodik und Vorgangsweise bei der Quellensuche. Es gibt einen Überblick über die Beschaffung von geeignetem Material und die schwierige Suche nach Zeitzeugen.
Kapitel zwei handelt von der Entstehung des Burgenlandes und seiner politischen Entwicklung im Zeitraum von 1921 bis 1938. Es beginnt bei der Gründung des Bundeslandes und endet mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten.
Der Anschluss des Burgenlandes an Österreich brachte viele Veränderungen für die bereits bestehenden Kinobetriebe. Die Auswirkung der Angliederung an die Republik Österreich auf das burgenländische Kinowesen wird im dritten Kapitel abgehandelt.
Ein weiterer Abschnitt der Diplomarbeit beschäftigt sich mit der ungarischen Geschichte des Landes. Es wird Rückschau auf die Zeit während der Habsburgermonarchie gehalten, geklärt wie damals die Kinolandschaft ausgesehen hat und die Frage aufgegriffen, ob Wanderkinobetriebe auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes Station machten. Ein Schwerpunkt ist dabei der Stadt Ödenburg (ungarisch Sopron) und seinen ersten ortsfesten Kinos gewidmet.
Die nationalsozialistische Herrschaft und deren Auswirkung auf die Lichtspielbetriebe und ihre Besitzer werden im Kapitel fünf aufgezeigt. Als Beispiel für die antisemitische Filmpolitik des nationalsozialistischen Regimes dient dabei die Arisierung des Tonkinos in Oberwart.
Die sowjetische Besatzungszeit und die Filmpolitik der Besatzungsmacht behandelt der nächste Abschnitt der Arbeit. Nach dem Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht musste das Kinowesen im Burgenland ein drittes Mal neu geregelt werden.
Das siebente Kapitel widmet sich den Nachkriegsjahren und dem Kino-Boom der 1950er Jahre, der auch im östlichsten österreichischen Bundesland Einzug hielt. Zur Veranschaulichung des Aufwärtstrends dient das Verzeichnis der burgenländischen Lichtspielbetriebe aus dem Jahre 1956.
Im letzten Teil dieser Diplomarbeit wird das Zentralkino in Schattendorf, das von 1929 bis 1986 in Betrieb war, aus familiären Beweggründen näher betrachtet.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Kinogeschichte Burgenland Nachkriegszeit Wanderkino Habsburgermonarchie Kinematographie Lichtspielwesen
Autor*innen
Julia Pinter
Haupttitel (Deutsch)
Kinogeschichte des Burgenlandes von 1921 bis 1955
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
180 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Gissenwehrer
Klassifikationen
24 Theater > 24.32 Filmgeschichte ,
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC08188796
Utheses ID
9073
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
