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"Damit sie das Leben haben" (Joh 10,10)
ein Beitrag zur spirituellen Heilung der "tiefen sozialen Wunde" (Kard. König) der Abtreibung
Manfred Müller
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Marianne Schlosser
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.10275
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30014.15358.592364-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Dissertationsschrift versucht – abseits von politischen Auseinandersetzungen und kasuistischen oder moraltheologischen Fragestellungen – sich dem Thema der Abtreibung und da zumal der postabortiven Traumatisierungen unter der durchgängigen spirituellen Perspektive zu stellen. Ausgehend vom zentralen Satz christlicher Anthropologie, daß der Mensch imago Dei ist, sowie von den Implikationen dieses Fundaments (Wahrheitsfähigkeit, Personalität, Freiheitsbewußtsein usw.), untersucht sie auf der Basis des empirischen Materials, das in etlichen Studien die postabortive Verwundung dokumentiert, die Verschiebungen und Verletzungen, die das Abtreibungeschehen hinsichtlich der spirituellen Grundverfassung des Menschen bewirkt. Zugleich zeigt die vorliegende Studie gemäß den zuvor herausgearbeiteten Defekten die entsprechenden Heilungsmöglichkeiten auf, die zur Reetablierung der beschädigten spirituellen Ontologie beitragen, wobei innerhalb dieser ganzheitlich orientierten Heilung der Beitrag der Kirche sich als wesentlich erweist. Zwar vermag die spirituelle Sicht auf das Abtreibungsgeschehen nicht, dessen sämtliche Auswirkungen zu erklären oder gar zu erfassen, wohl aber vermag sie, die grundlegenden anthropologischen Fakten und Phänomene zu erhellen und derart einzuordnen, daß den durch Abtreibung tief verwundeten Frauen und Männern konkrete neue Wege in ein Leben eröffnet werden, das heilsamen Sinn birgt.
Abstract
(Englisch)
The submitted thesis seeks to address the topic of abortion, and more specifically, post abortion trauma, from a stringent spiritual perspective, leaving aside political controversies or questions of casuistry and moral theology. The starting point of the enquiry is the central declaration of Christian anthropology acknowledging the human being as imago dei and the implications of this statement (e. g. the ability to recognize truth, personhood, the awareness of personal freedom etc.). The paper explores, based on many studies which empirically document the post abortive trauma, the aberrations and injuries to the spiritual state of the human being caused by the abortion event. It also shows the possibilities of healing those spiritual wounds, by which a rebuilding of the damaged spiritual ontology is facilitated. The contribution of the Church to this comprehensive approach to healing proves to be substantial. Although the spiritual examination of the abortion event is not able to explain or even conceive all its consequences, it nevertheless can enlighten the basic anthropological facts and phenomena and order them in such a manner that men and women deeply wounded by abortion are led onto new definitive ways towards a life of curative purposefulness.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
spirituality abortion healing church theology of the body
Schlagwörter
(Deutsch)
Spiritualität Abtreibung Heilung Kirche Theologie des Leibes
Autor*innen
Manfred Müller
Haupttitel (Deutsch)
"Damit sie das Leben haben" (Joh 10,10)
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Beitrag zur spirituellen Heilung der "tiefen sozialen Wunde" (Kard. König) der Abtreibung
Paralleltitel (Englisch)
»That they may have life« (Jn 10,10)
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
496 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Marianne Schlosser ,
Michael Ernst
Klassifikation
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.99 Theologie, Religionswissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC08242729
Utheses ID
9278
Studienkennzahl
UA | 080 | 011 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1