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Die mediale Darstellung von Sportlern und Sportlerinnen im Internet
eine wissenschaftliche Analyse der Konstruktion von Geschlecht während der Olympischen Spiele 2010 am Beispiel des Online Sportportals LAOLA1.at
Nora Durstberger
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Konrad Kleiner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.10343
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30213.78249.775265-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die folgende Arbeit setzt sich mit dem Thema „Die mediale Darstellung von Sportlern und Sportlerinnen im Internet. Eine wissenschaftliche Analyse der Konstruktion von Geschlecht während der Olympischen Spiele 2010 auf dem Online Sportportal LAOLA1.at“ auseinander. Das Thema Sport und Geschlecht ist in den letzten Jahren häufig aufgegriffen worden und Gegenstand zahlreicher sportwissenschaftlicher Publikationen gewesen. Dadurch wird der Appell an die Sportwissenschaften und die Sportpraxis, sich mit der Geschlechterfrage intensiver auseinanderzusetzen, immer lauter. Aber nicht nur sportliche Institutionen sind aufgerufen, etwas gegen die sozialen Ungleichheiten zu unternehmen. Die Geschlechterordnung wird als eine weitgehend kulturell und sozial konstruierte Ordnung angesehen, die durch ein komplexes Geflecht von Strukturen, Stereotypen und Handlungen hervorgebracht sowie aufrechterhalten wird. Den Medien kommt bei der Herstellung, Aufrechterhaltung und Veränderung der Geschlechterordnung ein nicht zu unterschätzender Anteil zu. Im Zuge der Arbeit wird die Geschlechterordnung im Medium Internet näher beleuchtet. Im Rahmen der vorliegenden Magisterarbeit soll, unter Zuhilfenahme einer qualitativen und quantitativen Text- und Bildanalyse untersucht werden, in wie weit auf dem Onlinesportportal LAOLA1 ein geschlechtsneutrales Bild von Sportlern und Sportlerinnen während der Olympiaberichterstattung gezeigt wurde. Der Fokus liegt einerseits auf der geschlechtsbezogenen quantitativen Aufteilung von Texten und Bildern, andererseits rücken die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Männern und Frauen bei den Themenschwerpunkten in der Berichterstattung und bei den Darstellungsmöglichkeiten auf Pressefotos in das Interesse der Untersuchung. Neben der Olympia-Gesamtberichterstattung werden auch die ausgewählten Sportarten Ski Alpin, Eishockey und Eislaufen herausgegriffen und in Zusammenhang mit der Untersuchung gesetzt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass vor allem im quantitativen Bereich noch ein enormer Aufholbedarf besteht. Hier dominiert das männliche Geschlecht sowohl in der Text-, als auch in der Bildberichterstattung. Die Ergebnisse der Themen¬schwerpunkte zeigen bereits ein sehr geschlechtsneutrales Bild zwischen Sportlern und Sportlerinnen. Bei den unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten wird in hingegen wieder eine Aufrechterhaltung von geschlechtsbezogenen Stereotypen sichtbar. Ein äußerst interessantes Ergebnis haben die Untersuchungen der ausgewählten Sportarten gebracht. Hier ist, bis auf die quantitative Darstellung, die auch hier in den meisten Sportarten ungleich verteilt ist, eine Tendenz zu einer geschlechtsneutralen Berichterstattung erkennbar.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlecht Medien Olympische Spiele Internet
Autor*innen
Nora Durstberger
Haupttitel (Deutsch)
Die mediale Darstellung von Sportlern und Sportlerinnen im Internet
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine wissenschaftliche Analyse der Konstruktion von Geschlecht während der Olympischen Spiele 2010 am Beispiel des Online Sportportals LAOLA1.at
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
139 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Kleiner
Klassifikation
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC08155013
Utheses ID
9342
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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