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Raumkonzepte im GW-Unterricht
das "Raum"-Beispiel "Orient" in Schulbüchern und in der Wahrnehmung Studierender des Studienzweiges GW-Lehramt
Tamara Habitzl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Christian Vielhaber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.10349
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29471.03534.615063-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die wissenschaftliche Geographie ist gekennzeichnet durch die Vielfalt unterschiedlicher Paradigmen. In der vorliegende Arbeit wird den Fragestellungen nachgegangen, ob die Multiperspektivität der Raumparadigmen im aktuellen Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht (GW-Unterricht) Einzug gefunden hat und ob im Speziellen die konstruktivistische Raumbetrachtung in GW-Schulbüchern und bei angehenden GW-LehrerInnen in Bezug auf unterrichtliche Planungsvorstellungen von Bedeutung ist. Durch das Aufzeigen von unterschiedlichen Weltansichten durch Lehrende könnten SchülerInnen aus dem daraus resultierenden Erkenntnismehrwert profitieren. Konkret wird versucht diese Fragestellungen am Beispiel des Themas „Orient“ nachzugehen. Zunächst werden in der Arbeit die Themengebiete „Räume in der (Schul-)Geographie“, bei der die unterschiedlichen Bedeutungsvarianten des Begriffs „Raum“ und die Raumkonzepte für einen GW-Unterricht vorgestellt werden, und „Orient“ aus kulturwissenschaftlicher, geographischer und fachdidaktischer Perspektive getrennt bearbeitet. Anschließend wird anhand der Thematik „Orient“ in ausgewählten Schulbüchern nach differenten Raumparadigmen gesucht, bevor der Blick auf GW-Lehramtsstudierende der Universität Wien gelenkt wird. Im Rahmen einer qualitativen Befragung werden die Studierenden über den persönlichen Zugang zu der Wissenschaft Geographie, dem Unterrichtsfach GW, sowie zu dem Begriff „Raum“ und dem Konstrukt „Orient“ befragt. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass eine Multiperspektivität von Raumbetrachtungen bei den befragten StudentInnen, als auch in ausgewählten GW-Schulbuchseiten in Bezug auf das Phänomen „Orient“ nicht bzw. nur in Ansätzen zu erkennen ist. Besonders das Raumkonzept der klassischen Geographie, der „Raum“ als Container und als zentrales Erkenntnisobjekt der Wissenschaft scheint in den Köpfen der Studierenden fest verankert zu sein. Andere Raumkonzepte spielen kaum eine Rolle in Hinblick auf unterrichtliche Planungsvorstellungen bei den befragten Studierenden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Begriff Raum Raumkonzepte Orient GW-Unterricht Schulbuchanalyse Befragung
Autor*innen
Tamara Habitzl
Haupttitel (Deutsch)
Raumkonzepte im GW-Unterricht
Hauptuntertitel (Deutsch)
das "Raum"-Beispiel "Orient" in Schulbüchern und in der Wahrnehmung Studierender des Studienzweiges GW-Lehramt
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
127 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Vielhaber
Klassifikationen
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.29 Geographie, Anthropogeographie: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik, Hochschuldidaktik
AC Nummer
AC08180391
Utheses ID
9348
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1