Detailansicht
A comparison of the Austrian and US insolvency codes
Magdalena Luzynska
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Alexander Stomper
DOI
10.25365/thesis.10432
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30337.18798.491859-1
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Gestaltung der Österreichischen und Amerikanischen Insolvenzsysteme. Insolvenz kann nur dann effizient und erfolgreich gelöst werden, wenn das Gesetz ein geeignetes Konkursverfahren anbietet. Der erste Teil dieser Arbeit ist eine Erklärung der Begriffe, die zusammen mit dem Thema der Insolvenz vorkommen. Anschließend, werden die Ziele eines Insolvenzverfahrens erläutert. Diese Ziele sind entweder durch Auflösung oder Sanierung von einem insolventen Unternehmen zu erreichen. Im Laufe der Zeit haben die kulturelle Veränderungen und die nationale Wirtschaftsentwicklungen die Gestaltung der Insolvenzsysteme wesentlich beeinflusst. Die Abweichungen unter den nationalen Gesetzen des Insolvenzrechts verursachen, dass der Grad vom Schuldnerschutz beträchtliche Unterschiede aufweist. Die Arbeit untersucht auch gewisse kulturspezifische Eigenschaften, die zu Unterschieden im gesetzlichen Schutz der Rechte von Gläubigern und Aktionären führen sollen. Es werden die wichtigsten Merkmale der Österreichischen und Amerikanischen Insolvenzgesetze miteinander verglichen. Das in den Vereinigten Staaten bevorzugte Insolvenzverfahren nach Chapter 11 ist mehr zugunsten des Schuldners und der Sanierung gestaltet. Demgegenüber steht das nach den Gläubigern orientierte Österreichische Insolvenzgesetz, das die Liquidation eines insolventen Betriebs vorzieht. Dementsprechend gelten in beiden Ländern unterschiedliche recht wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die es einem Unternehmen in Insolvenz mehr oder weniger ermöglichen, das Problem effizient aufzulösen.
Abstract
(Englisch)
The paper provides an insight into the design of the Austrian and US insolvency codes. It highlights the importance of a well-functioning bankruptcy procedure that is crucial for an efficient resolution of insolvencies. The first section defines the terms that are commonly used with respect to insolvencies. It also reveals the goals which an efficient code aims to achieve, either by liquidation or reorganization of a distressed business. Over the time, the insolvency regimes have evolved in response to cultural changes and developments in national economies. Due to the fact that the provisions of the insolvency law differ across the countries, we observe variations in the degree of protection that is granted by law to a debtor in default. The paper examines country-specific characteristics that contribute to unequal protection of the interests of creditors and shareholders under different insolvency codes. It compares the features of the Austrian and US insolvency systems. The American code favors restructuring of a financially troubled firm under a strong, debtor-oriented Chapter 11 procedure. The Austrian code is focused more on the protection of the interest of creditors prompting for liquidation of a distressed business under the provisions of KO. Thus, the Austrian and the US insolvency codes create a different environment for a distress firm to deal with the problem of insolvency.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
bankruptcy
Schlagwörter
(Deutsch)
Insolvenz
Autor*innen
Magdalena Luzynska
Haupttitel (Englisch)
A comparison of the Austrian and US insolvency codes
Paralleltitel (Deutsch)
Der Vergleich der Gestaltung der Österreichischen und Amerikanischen Insolvenzsysteme
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
61 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alexander Stomper
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.30 Investition, Finanzierung
AC Nummer
AC08264582
Utheses ID
9422
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
