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Po sledam Gippokrata
obraz geroja-vrača v proizvedenijach A. P. Čechova i V. V. Veresaeva
Karin Hermine Maria Traunmüller
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Fedor Poljakov
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.10513
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29668.98386.813165-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
A.P. Čechov und V.V. Veresaev waren Zeitgenossen, die nicht nur die schriftstellerische Tätigkeit, sondern darüber hinaus auch der Arztberuf verband. Angesichts des geringen Bekanntheitsgrades der Persönlichkeit und des Schaffens Veresaevs wird im 1.Teil der Arbeit auf das lange Leben sowie die bedeutendsten Werke des Schriftstellers eingegangen, wobei ein Schwerpunkt auf seinem Roman „In der Sackgasse“ („V tupike“) liegt, der nicht nur das erste Werk in der russischen Literatur war, das den blutigen Bürgerkrieg auf der Krim thematisierte, sondern seit den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts in der Sowjetunion nicht mehr herausgegeben wurde. Darüber hinaus werden im ersten Teil Veresaevs Teilnahme in verschiedenen literarischen Vereinigungen sowie seine Kontakte zu anderen Schriftstellern beleuchtet. In einem eigenen Kapitel wird auch seine Haltung zum sowjetischen Regime erörtert – eine Frage, die bislang nicht ausreichend aufgegriffen wurde. Inhalt des 2. Teils der Arbeit bildet das Arztbild in ausgewählten Werken der beiden Autoren. Ziel einer solchen Darstellung ist es, mittels einer Analyse der Arztfiguren Übereinstimmungen und Unterscheide zu finden und aufzuzeigen, inwiefern diese durch die historische Situation sowie Besonderheiten der russischen Medizin des ausgehenden 19. Jahrhunderts geprägt sind. Eine kurze Erörterung des Begriffes und Entstehens der eine russische Besonderheit darstellenden Gruppe der intelligencija, deren Bedeutung sich von jener der Intellektuellen im eigentlichen Sinn unterscheidet, erlaubt eine Einordnung der Ärzte in einen weiteren gesellschaftlichen Kontext. Nach einer getrennten Untersuchung von sechs ausgewählten Arztfiguren wird zusammenfassend darauf eingegangen, inwiefern sich diese im Werk der beiden Schriftsteller-Ärzte nicht nur von den Vorgängern, sondern auch jeweils voneinander unterscheiden. Durch Anwendung der typischen, Vertretern der intelligencija üblicherweise zugeschriebenen Eigenschaften auf die Ärzte wird gezeigt, dass sie nicht nur zu dieser Gruppe gezählt, sondern sogar als deren Prototypen angesehen werden müssen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
A.P.Čechov V.V.Veresaev Literaturwissenschaft Medizin Arzt intelligencija
Autor*innen
Karin Hermine Maria Traunmüller
Haupttitel (Russisch)
Po sledam Gippokrata
Hauptuntertitel (Russisch)
obraz geroja-vrača v proizvedenijach A. P. Čechova i V. V. Veresaeva
Paralleltitel (Deutsch)
Auf den Spuren von Hippokrates ; das Arztbild in den Werken von A. P. Čechov und V. V. Veresav
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
251 S.
Sprache
Russisch
Beurteiler*in
Fedor Poljakov
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.53 Russische Literatur
AC Nummer
AC08185830
Utheses ID
9495
Studienkennzahl
UA | 243 | 361 | |
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