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Trauma, PTSD und Substanzabhängigkeit
Ildico Hellmer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Willinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1251
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30194.32754.261464-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Untersucht wird, inwieweit Traumaerfahrung oder das Vorhandensein einer PTSD einen Einfluss auf die Schwere der Substanzabhängigkeit hat. Unterscheiden sich Substanzabhängige mit PTSD von Substanzabhängigen ohne PTSD hinsichtlich der Schwere der Substanzabhängigkeit? Diese Frage wird für lebenszeitlich aufgetretene, aktuelle und komplexe PTSD überprüft. Zusätzlich wird der Einfluss von Traumatisierung in der Kindheit auf die Schwere der Substanzabhängigkeit überprüft und der Frage nachgegangen, ob das Vorhandensein einer PTSD Auswirkungen auf Exekutivfunktionen hat. Weiters, ob Substanzabhängige mit PTSD häufiger komorbide Störungen aufweisen. Untersucht wird eine Stichprobe von 70 Suchtpatienten in stationärer Langzeittherapie. Zur Erhebung von Trauma und PTSD werden IES-R, SCID-Modul für PTSD, IK-PTBS und CTQ vorgegeben. Die Schwere der Substanzabhängigkeit wird mit dem Addiction Severity Index, der neben dem Substanzkonsum auch die Beeinträchtigung in wichtigen Lebensbereichen (körperlicher Zustand, finanzielle Situation, rechtliche Probleme, soziale und Familienprobleme und psychische Probleme) erfasst, erhoben. Exekutivfunktionen wurden mit dem WCST erfasst und komorbide Störungen mittels BDI, FDS und SCID-II. Es zeigt sich mit 92,9 % eine ähnlich hohe Traumarate, wie in bisherigen Untersuchungen, sowie ein hoher Anteil von lebenszeitlich aufgetretener PTSD (57,1%). Es zeigt sich, dass sich PTSD nicht auf die Schwere des Substanzkonsums an sich auswirkt, sondern, dass bei PTSD ein deutlich schlechter psychischer Zustand vorliegt. 5,6% des psychischen Zustandes kann durch Traumatisierung in der Kindheit erklärt werden. Suchtpatienten mit komplexer PTSD weisen einen schlechteren gesundheitlichen Zustand auf. Außerdem zeigt sich eine höhere kognitive Flexibilität mit PTSD. Suchtpatienten mit PTSD sind darüber hinaus deutlich depressiver.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Trauma posttraumatische Belastungsstörung Substanzabhängigkeit PTSD
Autor*innen
Ildico Hellmer
Haupttitel (Deutsch)
Trauma, PTSD und Substanzabhängigkeit
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
228 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Willinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC07057152
Utheses ID
966
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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