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Employment dynamics in Europe
the role of technology and demand shocks
Nadine Grieger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Christine Zulehner
DOI
10.25365/thesis.1257
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30285.39591.555053-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Während Europa durchweg einen starken Anstieg in der Bruttowertschöpfung
und der Arbeitproduktivität in den letzten dreißig Jahren verzeichnen konnte, ist
die Entwicklung der nationalen Beschäftigungs-zahlen in diesen Ländern aber
durchaus unterschiedlich. Manche Länder haben sie gesteigert, bei anderen trat
die Produktivitätssteigerung als arbeitssparend auf.
In der einschlägigen Literatur haben sich zwei Auffassungen etabliert. Der Real
Business Cycle Theorie folgend kann u.a. Ellen McGratten (2004) einen positiven
Zusammenhang zwischen einem Technologieschock und den geleisteten
Arbeitsstunden in ihren empirischen Untersuchungen finden. Demgegenüber
stellt Jordi Galí (1999) fest, dass ein Technologieschock den Arbeitsaufwand verringert.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirkung von Technologieschock und Nachfrageschock
- die durch eine strukturelle Vektorautoregression identifiziert werden
- auf das Wachstum von Arbeitsproduktivität, Arbeitsaufwand und Gesamtoutput
in 14 europäischen Ländern. Ihre Impulsantworten werden mit den von Japan und
den USA verglichen. Eine positive Korrelation zwischen Technologieschock und
Arbeitsaufwand, in Form von gesamten geleisteten Arbeitsstunden, findet sich für
Irland und Japan. Dieses Antwortmuster entspricht der Sichtweise der Real Business
Cycle Theorie.
In den restlichen untersuchten Ländern wirkt sich jedoch ein Technologieschock
arbeitssparend aus und unterstützt die Auffassung Jordi Galís. Anders als bei
den homogen wirkenden Nachfrageschocks kann demnach in den untersuchten
Daten kein eindeutiger Wirkungszusammenhang zwischen einem Technologieschock,
der die Arbeitsproduktivität steigert, und dem Arbeitsaufwand, bzw. dem
Wachstum von den geleisteten Arbeitsstunden, bestätigt werden.
Potentielle länderspezifische Arbeitsmarktrigiditäten, als denkbare Transformator
zwischen der Wirkung ökonomischer Schocks und dem Wachstum von Gesamtoutput
oder Beschäftigung, werden zudem in einer Regression mit Paneldaten
76
anhand von 5 Regulierungsindikatoren in Interaktion mit Technologie- und Nachfrageschock
analysiert. Die verschiedenen Wirkungen der untersuchten Arbeitsmarktinstitutionen
wie Kündigungsschutz, Gewerkschaftszugehörigkeit oder die
Höhe der Ersatzleistung, weisen zwar darauf hin, dass sie die Wirkungen von
Technologie- und Nachfrageschocks beeinträchtigen, aber einem Ruf nach grundsätzlicher
Deregulierung zur Verstärkung positiver Wirkungen von ökonomischen
Schocks kann damit nicht nachgegangen werden.
Abstract
(Englisch)
This study questions whether the increased European labour productivity is rather
connected with labour-saving technology or if increased labour productivity leads
to more labour input. For this purpose, the impact of technology and demand
shocks on the growth rate of labour productivity, total hours worked and output
are extracted by a structural vector autoregressive framework and analysed for 14
European countries, Japan and the United States. The dataset was received from
the EU Klems. Whereas the countries show homogeneous responses to demand
shocks, the results concerning the impact of a technology shock are ambiguous
in this sample. Supporting the real business cycle theory, the response patterns
of Ireland and Japan show a positive relationship between a technology shock
and the total hours worked. For the remaining countries the opposite view, based
on the theory of Jordi Galí, is found: A technology shock has a negative impact
on employment. Regulation indicators for the labour market received from Nickell
and Nunziata (2001), considered as potential barriers or supporters of the effects
of economic shocks, are checked in a linear regression on panel data with fixed
effects. The estimated interaction terms of regulation and technology or demand
shocks do not support the need of a general deregulation in the labour markets
as long as every regulation index features a different effect on the shocks.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Technology shock demand shock structural vector autoregression impulse response analysis employment Europe
Schlagwörter
(Deutsch)
Technologieschock Nachfrageschock strukturelle Vektorautoregression Impulseantwortanalyse Beschäftigung Europa
Autor*innen
Nadine Grieger
Haupttitel (Englisch)
Employment dynamics in Europe
Hauptuntertitel (Englisch)
the role of technology and demand shocks
Paralleltitel (Deutsch)
Beschäftigung in Europa ; die Rolle von Technologie- und Nachfrageschocks
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
96 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christine Zulehner
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.00 Volkswirtschaft: Allgemeines ,
83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie ,
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen, Beschäftigung, Arbeitsmarkt ,
83 Volkswirtschaft > 83.30 Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftsstruktur: Allgemeines ,
83 Volkswirtschaft > 83.31 Wirtschaftswachstum
AC Nummer
AC07492890
Utheses ID
972
Studienkennzahl
UA | 140 | | |
