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20 Jahre Aktion Österreich-Ungarn
Marius Engelbrecht
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Horst Haselsteiner
DOI
10.25365/thesis.10915
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29327.14848.634066-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Stiftung Aktion Österreich-Ungarn Wissenschafts- und Erziehungskooperation, die heuer ihren 20. Geburtstag feiert, ist nach dem Vorbild der Fulbright Commission von österreichischer Seite gegründet worden. Die Initiative dazu kam von Dr. Erhard Busek, damals Wissenschaftsminister und Dr. Othmar Huber, der damals Sektionschef im Wissenschaftsministerium war.
Die Aktion hat den Austausch von wissenschaftlichem Personal sowie von Studenten beider angesprochenen Länder zum Ziel. Als die Aktion 1990, kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhanges, gegründet wurde, war die erste Hauptaufgabe die formelle Abwicklung der Hintergrundarbeit des Aufenthaltes der österreichischen Lektoren, die an die ungarischen Universitäten gingen, um dort Deutsch zu lehren und Vorlesungen in deutscher Sprache zu halten. Aber nicht nur dies, sondern auch den finanziellen Ausgleich auf österreichisches Lohnniveau zu gewährleisten, war eines der anfänglichen Ziele der Aktion.
Im Laufe der Jahre wurde zusätzlich zum Austausch der Studenten und Lehrenden immer mehr Wert auf die gemeinsamen Forschungsprojekte gelegt. Aus allen Sparten der Wissenschaft wurden mit finanzieller Unterstützung der Aktion Projekte angebahnt und durchgeführt. Über die Zeit gab es immer wieder, wie mir in dem Feld der landwirtschaftlichen Projekte aufgefallen ist, Professoren die öfters miteinander gearbeitet haben und dadurch ist eine Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Partnerinstituten entstanden, die sich bereits zur Tradition entwickelt hat.
Finanziert wird die Aktion von den beiden Wissenschaftsministerien. In der Anfangszeit hat Österreich drei Viertel der Kosten übernommen und später dann auf zwei Drittel verringert. Seit 2006 teilen sich Österreich und Ungarn die Kosten gleich auf.
Die Idee der Aktion Österreich-Ungarn wurde zweimal kopiert, und 1992 auf die Tschechische Republik und die Slowakei ausgedehnt. Seit 2006 arbeiten alle drei Aktionen nicht nur bilateral, sondern sie werden auch untereinander vernetzt.
Abstract
(Englisch)
The Stiftung Aktion Österreich-Ungarn Wissenschafts- und Erziehungskooperation, which is going to celebrate its twentieth birthday this year, was founded according to the model of the Fulbright Commission by the Austrian government. Dr. Erhard Busek, former Minister of Science, and Dr. Othmar Huber initiated the foundation.
The aim of the Aktion is the exchange of lectors, professors and students of both countries. When the foundation was founded in 1990, shortly after the fall of the Iron Curtain, its principal task was the administrational handling of the Austrian lectors going to Hungarian universities in order to hold lectures in German language. Furthermore it guaranteed them the Austrian level of salary.
In the course of years, besides the exchange of students and lectors, it became more important to focus on common projects. The Aktion financially supported projects of all scientific branches. I found out that during the years, especially in the field of agriculture, professors worked more often together and therefore co-operations between their institutes developed.
The Aktion is financed by both ministries. In the beginning Austria took over three quarters of the costs and later on it has been reduced to two thirds. Since 2006 Austria and Hungary finance it with the same amount.
The idea Aktion Österreich-Ungarn has been copied twice, and was enlarged in 1992 to the Czech Republic and Slovakia. Since 2006 all three foundations work together.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Aktion Österreich-Ungarn
Autor*innen
Marius Engelbrecht
Haupttitel (Deutsch)
20 Jahre Aktion Österreich-Ungarn
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
92 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Horst Haselsteiner
Klassifikation
15 Geschichte > 15.49 Ostmitteleuropa
AC Nummer
AC08233351
Utheses ID
9839
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
