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Der soziale Austausch zwischen Kindern in der Eingewöhnungsphase in Kinderkrippen im Zusammenhang mit der sicheren Pädagogin-Kind-Bindung
Patricia Pruscha
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Katharina Ereky-Stevens
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.10960
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30451.61872.614253-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit entstand im Rahmen der Wiener Kinderkrippen Studie an der der Universität Wien, welche unter der Projektleitung von Ao. Univ. Prof. Dr. Wilfried Datler in Kooperation mit Univ.-Prof. DDr. Lieselotte Ahnert durchgeführt wird. Die vorliegende Diplomarbeit hat sich zur Aufgabe gemacht den sozialen Austausch zwischen Peers im Rahmen der außerfamiliären Betreuung während der sogenannten Eingewöhnungsphase zu betrachten. Dabei werden sowohl der Verlauf des sozialen Austausches zwischen Peers als auch das erkundende Interesse an Peers in den Blick genommen. Ebenfalls wird in diesem Zusammenhang die Pädagogin-Kind-Bindung als mögliche Einflussgröße betrachtet. Das Forschungsinteresse besteht darin, zu erfassen wie sich der soziale Austausch zwischen Peers im Verlauf der Eingewöhnung gestaltet und inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Pädagogin-Kind-Bindung und dem sozialen Austausch zwischen Peers identifiziert werden kann. Die Beantwortung der Forschungsfrage erfolgt anhand einer quantitativ-statistischen Untersuchung. Dafür werden die Daten der Wiener Kinderkrippen Studie herangezogen. Die Stichprobe setzt sich aus 90 Kleinkindern aus dem Raum Wien zusammen, welche zu drei unterschiedlichen Erhebungszeitpunkten im Rahmen der Kinderkrippen beobachtet wurden. Für die Erhebung der Daten wurden die Instrumente der Videoanalyse und der Attachment Q-Sort angewendet. Die Analyse der Hypothesen ergab, dass die Kleinkinder im Verlauf der Eingewöhnung vorwiegend parallel interagieren. Vereinzelt treten die Kleikinder ebenfalls in wechselseitigen und dynamisch wechselseitigen Austausch. Dieser ist aber nicht durch Kontinuität gekennzeichnet. Die Komplexität des sozialen Austauschs zwischen Peers nimmt mit zunehmender Vertrautheit der Umgebung zu. Ebenfalls konnte festgestellt werden, dass ein Zusammenhang zwischen dem sozialen Austausch zwischen Peers und dem erkundenden Interesse an Peers besteht, welcher im Verlauf der Eingewöhnung zusehends ansteigt. Die sichere Pädagogin-Kind-Bindung beschreibt kurz nach dem Eintritt der Kleinkinder in die außerfamiliäre Betreuung einen Einflussfaktor auf den sozialen Austausch zwischen Peers. Dieser Zusammenhang konnte zu späteren Erhebungszeitpunkten nicht bestätigt werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Krippe Eingewöhnungsphase Peers sozialer Austausch Pädagogin-Kind-Bindung
Autor*innen
Patricia Pruscha
Haupttitel (Deutsch)
Der soziale Austausch zwischen Kindern in der Eingewöhnungsphase in Kinderkrippen im Zusammenhang mit der sicheren Pädagogin-Kind-Bindung
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
V, 111 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Katharina Ereky-Stevens
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC08278168
Utheses ID
9879
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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